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„Medien? Was ist das genau? Was sind Apps, was ist Google und welche Funktionen, aber auch Gefährdungen birgt das Internet?“

Diesen und weiteren Fragen durften sich die Schülerinnen und Schüler der beiden 3. und 4. Klassen der Grundschule St. Stephan im Rahmen der Projektreihe „Medien und Ich“ widmen. Gemeinsam mit der Schulsozialarbeiterin Frau Heuschneider und dem Jugendsozialarbeiter Herr Schmitt wurden die Themen auf spielerische Weise behandelt. Mittels Gesprächsrunden sollte ein kritisches Bewusstsein zum Themenkomplex geschaffen werden.

Es kam zu regem Austausch der Schülerinnen und Schüler, eigenes Medienverhalten wurde kritisch reflektiert und dank gemeinsamer Arbeit im Stuhlkreis war auch für Spiel und Spaß gesorgt. 

Artikel von Christian Schmitt

„Ich brauch' jetzt dringend einen Kaffee!“ – Auf Nachfrage von Frau Karl vom Verein 1:1 bestätigt die Mehrheit der Schüler*innen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe Personen zu kennen, die erst durch eine Tasse Kaffee sozial verträglich werden.
Der Begriff „Sucht“ lässt die meisten von uns an Rauschgifte denken, an Personen, die in gefährlich anmutenden Stadtvierteln fragwürdige Substanzen austauschen. Die Tatsache, dass jeder alltäglich mit potenziellen Suchtmitteln in Berührung kommt, wird oft vergessen.  Die Schüler*innen hatten im Rahmen des Workshops zum Thema Suchtmitteln die Möglichkeit, im Dialog zu erarbeiten, welche potentielle Suchtgefahr für jeden von uns besteht, ob durch den bereits erwähnten routinierten Kaffeegenuss, Fast Food, digitale Medien oder Schokolade. Zigaretten, Alkohol, aber auch „härtere Drogen“ waren ein Thema. Hierbei kamen auch die Anzeichen zur Sprache, die auf abhängiges Verhalten hinweisen können.
Besonders beeindruckend scheint die Einschätzung der Schüler*innen, dass ein „Feierabendbier“ durchaus in Ordnung sei, täglicher Alkoholkonsum jedoch bedenklich. Hierzu wurde von der Referentin gesellschaftlicher Einfluss auf Suchtverhalten thematisiert.

Im zweiten Teil des Workshops berichtete ein ehemals Suchtabhängiger von seinen Erfahrungen. Die Schüler*innen lauschten interessiert den Schilderungen. Die Suchtkrankheit des 40-Jährigen habe vor mehr als 20 Jahren mit Alkohol begonnen und sich auf beinahe alle chemischen Substanzen gesteigert. Mittlerweile ist die Sucht sei etwa 1,5 Jahren durch die Hilfe des Vereins 1:1 unter Kontrolle. Mehrere Entzüge, der Verlust sozialer Kontakte und der Familie waren Themen, die die Schüler*innen durch ihre anschließenden Fragen näher erläutert bekamen.
Durch die Offenheit des Betroffenen wurde den Jugendlichen ein genaues Bild der Folgen einer solchen Suchterkrankung gezeichnet.
Die 120-minütige Veranstaltung sollte einen Beitrag zur Präventionsarbeit leisten, was gemessen an der regen Beteiligung der Schüler*innen gelungen sein dürfte.

 

Artikel von Simon Dienst

Schnipseln war angesagt. Für wen? Natürlich für Simon Dienst von „JAS“, der Jugendsozialarbeit an Schulen und Erzieherin Tina Schötz, die ein Ferienangebot für unsere Alburger Schüler in den Pfingstferien umsetzten. Schnipseln, weil auch was gegessen werden sollte. Paprikastreifen, dazu kleine Snacks und auf dem Heimweg ein Besuch in der Eisdiele.

An der Donau wurde zunächst im Schatten bei hitzigen Temperaturen gechillt. Aber lange konnten sich die Schüler nicht stillhalten. Fußball war angesagt. Nach einem weiten Pass in – die Donau – war die Partie abrupt zu Ende. Jetzt kreiste die Frisbee-Scheibe. Bei einer spontanen Foto-Session hatten die Schüler viel Spaß. Auch die Lehrer Andrea Weber und Bernd Vogel statteten einen kurzen Besuch ab. Am späten Nachmittag endete die Aktion wieder an der Staubinger Schule. Fazit: Wiederholung ist gesichert.

 

Artikel von Bernd Vogel

 

Vor Kurzem besuchten die engagierten Mitarbeiter der Wasserwacht Parkstetten den AWO-Hort KIK an der Schule St. Stephan in Alburg. Christine Sucker und ihre Kolleginnen Lea Sucker und Lisa Hitzinger stellten den Kindern ihr Präventionsprogramm vor. Auf spielerischer Art und Weise lernten die Kinder das Verhalten im und am Wasser. Sie lernten dabei, dass es nicht nur den allseits bekannten Rettungsring gibt, sondern dass man auch mit einem Seil, einer Boje oder sogar der eigenen Kleidung einem Menschen aus dem Wasser helfen kann. In zwei Kleingruppen aufgeteilt, durften die Kinder das Gelernte auch gleich in die Tat umsetzen. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des Einsatzfahrzeuges der Wasserwacht mit angehangenem Rettungsboot. Die Mitarbeiter der Wasserwacht, Max Dreier und Dominik Englberger, beantworteten alle Fragen und erklärten Fahrzeug und Ausrüstung.

 

Artikel von Christina Eisel

 

 

U-18-Wahl in der Mittelschule

Unter echten Wahlbedingungen durften die Schülerinnen und Schüler der 7. – 10. Klassen an unserer Schule am 17. Mai zur Europawahl antreten. Jugendsozialarbeiter Simon Dienst hatte eine ganze Menge Informationen zusammengetragen, die er zusammen mit Lehrer Bernd Vogel an der Wand vor dem Pausenverkauf präsentierte.

So konnten sich alle Jungwähler über die einzelnen Parteien und deren Ziele informieren. Insgesamt standen 40 Möglichkeiten zur Auswahl. In echten Wahlkabinen machten die Kinder und Jugendlichen ihr Kreuz und kamen so erstmals praktisch mit Politik in Berührung.

Schülersprecherin Violetta Flat, Kimberly Kusche, Jessica Schinharl und Alina Eisenmann, alle Klasse M 10, hatten die Wahl perfekt organisiert. Schon zwei Stunden nach Schließung des Wahllokals waren alle Stimmen ausgezählt und die Ergebnisse in einer bunten Grafik im Schulhaus präsentiert.

Bei der nächsten U-18-Wahl wird es vielleicht im kommenden Schuljahr um die neue Zusammensetzung des Straubinger Stadtrats gehen. Wer weiß?

 

Artikel von Bernd Vogel

 

 

Stimmabgabe durch Wahlteilnehmer Nico

 

Armbänder als Erinnerung an die U-18-Europawahl

 

Jugendsozialarbeiter Simon Dienst

 

Wahlhelferinnen Violetta und Kimberly unmittelbar vor dem Auszählen der Stimmen

Das Polizeipräsidium Niederbayern in der Polizeidienststelle Straubing feiert dieses Jahr sein zehnjähriges Bestehen.

Anlässlich dieses zehnjährigen Jubiläums besuchte das Maskottchen des Polizeipräsidiums Niederbayern, der Löwe "Lexi", und Katrin, eine Polizistin des Polizeipräsidiums, unsere Grundschule.

Lexi begrüßte jeden Schüler mit "Pfotenschlag" am Eingang der Turnhalle und ließ sich sogar ein bisschen von uns streicheln.

Katrin stellte einige Fragen z. B.: "Wie überquert man richtig die Straße?" "Welche Angaben sind bei einem Notruf für die Polizei wichtig?" "Soll ich mich als Mutprobe zum Stehlen überreden lassen?" Für jede richtige Antwort gab es von Lexi ein kleines Geschenk als Belohnung.

Auch wir durften Fragen an Katrin und Lexi stellen. Die Beantwortung unserer Fragen war für die beiden gar nicht so leicht. "Wie viele Einsätze gibt es in Niederbayern pro Jahr?" (In Straubing sind es pro Tag ca. 30 Einsätze.) "Was war bisher der schwierigste Einsatz?" (Raubüberfälle sind schwierig.)

Am Ende luden Lexi und Katrin uns zur großen Jubiläumsparty ein. Diese findet am  1. Juni im Aquatherm statt. Es sind eine Menge toller Attraktionen geplant: Großes Puppentheater mit der größten Bühne Europas, Bobbycar-Rennen, Wettlauf mit "Blitzen" beim Zieleinlauf, Pommes und Burger zur Stärkung und noch vieles mehr...Katrin und Lexi haben uns alle zu diesem Fest eingeladen und wir freuen uns schon auf das Wiedersehen.

 

 

Schüler zusammen mit dem Maskottchen "Lexi"

Am Dienstag, den 7.5.2019, fuhren wir, die Klassen 8a und 8b, mit unseren Klassenleitern, Herrn Höhendinger und Herrn Trum, von der Schule St. Stephan Alburg zum KZ-Flossenbürg.

Dort kamen wir um ca. 10:11 Uhr an. Vor der Führung durch das KZ besprachen wir noch die Verhaltensregeln. Wir begrüßten den Mann, der uns durch das Konzentrationslager führte. Zuerst gingen wir in die Kommandantur. Wir sahen eine Karte von dem alten Lager. Danach bewegten wir uns in die Wäscherei. Dort sahen wir auch den alten Duschraum. Wir sammelten uns wieder auf dem Appellplatz. Als nächstes liefen wir zu einem Krematorium. Dort war auch das Tal des Todes, es ist eine Gedenkstätte für die Toten. Danach machten wir uns wieder auf zum Appellplatz und die Führung wurde beendet. Bevor wir wieder zurückfuhren, machten wir noch Brotzeit. Die Rückfahrt war um ca. 12:46 Uhr und an der Schule kamen wir etwa um 14:43 Uhr an.

Die Führung fand ich sehr interessant. Der Mann, der uns herumgeführt, hatte hat alles sehr gut und verständlich erklärt. Ich fand auch gut, dass wir Bilder machen durften.

 

Schülerartikel der AG-Mediengestaltung

Letztes Jahr hatte der Alburger Lehrer Stefan Spanner die Idee, dass man an der Mittelschule St. Stephan einen Talentabend veranstalten könnte. Gesagt, getan. Jetzt waren die Schüler gefragt. Ein Laufzettel brachte Erstaunliches zutage: Fußball-Trickser, Roller-Experten, Gesangstalente, Klavierspieler, Jongleure und Vieles mehr. Die Schüler sollten zeigen, welchen Hobbys sie in ihrer Freizeit außerhalb der Schule nachgehen. Es wurde ein voller Erfolg. Die Veranstaltung schrie praktisch nach einer Wiederholung. Jetzt war es wieder so weit. Die Schule stellte Turnhalle und Stühle zur Verfügung, eine professionelle Licht- und Tonanlage steuerte die Band Bernie & The Magic Tones bei. Den Rest mussten die Schüler in Eigenregie organisieren. Die Alburger Schülersprecherin Violetta Flat und ihre Freundin Kimberly Kusche erklärten sich sofort bereit, durch den Abend zu führen. Was es letztendlich bedeutet, so ein Vorhaben durchzuführen, haben Sie auf unserer Homepage festgehalten. Viel Spaß beim Lesen!

 

Violetta, Herr Vogel und Kimberly

 

Wie alles begann

Von Kimberly Kusche und Violetta Flat, Klasse M 10

Alles fing damit an, dass Herr Spanner in unserer Klasse gefragt hat, ob jemand den Talentabend moderieren möchte.

Daraufhin meinte Kimi zu Vio: „Hey, Vio, lass uns doch mal den Talentabend moderieren“.  Damit hat alles angefangen.

Die Planung startete, das erste war das Casting in der Turnhalle. Herr Spanner und Frau Weber bildeten die Jury. Da haben wir auch schon die ersten Einblicke in die Talente unserer Schüler bekommen und haben uns gleichzeitig gedacht: „Och Gott, das kann was werden!“

Es war chaotisch: Musik vergessen, Texte nicht oder nicht ganz auswendig gelernt, Unstimmigkeiten untereinander. Ein bisschen Zickerei war auch dabei: „Nein, wir treten jetzt doch nicht auf!“ Oder war es nur Unsicherheit oder Stress? In unseren Mägen grummelte es auch langsam; Nervosität machte sich breit: „Schaffen wir das? Mit der Merkelraute waren wir schließlich auf der sicheren Seite: „Wir schaffen das!“

Gänsehaut gab es gleich bei einer Boygroup. Schauer liefen uns über den Rücken. Nein, das war nichts. Keine Einladung zum Recall. Es gab aber auch viel zu lachen. Der Fußball, der zum Jonglieren gedacht war, flog in alle Richtungen, kreuz und quer durch die Turnhalle. Die Jury musste nicht nur einmal den Kopf einziehen.

Nebenbei machten wir uns Notizen zu den einzelnen Vorführungen und ließen unsere Gedanken schweifen: „Welche Zusatzinformationen können wir den Zuschauern geben? Ist das witzig oder eher langweilig?“ Und ganz wichtig: „Haben wir die Haare schön?!“ Um es gleich vorweg zu nehmen: „Die Frisur saß perfekt, aber unseren einstudierten Sketch verstand niemand. Schade.“

Am Vortag wurde es dann ernst. Unser Hausmeister Herr Heigl stand mit dem Akkuschrauber bewaffnet in der Turnhalle. Ruckzuck war die Bühne aufgebaut. Ein Teppich wurde von unserer Klasse verlegt, Sichtblenden tackerten wir an den Bühnenrand und im Hintergrund wurde eine große Wand auf riesigen Stativen nach oben gezogen. Das Ganze noch hübsch beleuchtet und schon stand unsere fertige Showbühne vor uns.

Der Druck stieg langsam immer mehr. Die Jungs schleppten inzwischen 300 Stühle in die Turnhalle. Es sah ganz schick aus, was wir da aufgestellt hatten. Wir waren wirklich stolz auf uns. Nach der Generalprobe fehlten nur noch die Talente und die Zuschauer.

 

Vorbereiter und Organisator Herr Spanner

 

 

Der große Abend

Hallo, da sind wir schon wieder. Jetzt mit Abschluss-Shirt, noch warmen Haaren vom Lockenstab und Moderationskarten in den leicht feuchten, zitternden Händen: „Schaffen wir´s wirklich?“ Es gab eine Breze zur Beruhigung. Aber auch bei den Talenten lagen teilweise die Nerven blank. Es wurde hinter der Bühne deutlich hektischer. Die Turnhalle füllte sich komplett. Es wurde richtig eng und vor allem gab es kein Zurück mehr. Wir waren gefangen in der Show.

Also nach vorne und durch: „Wir schaffen das!“ Unsere Konrektorin Frau Schill begrüßte die Gäste und hielt eine schöne Rede, in der sie über Talente philosophierte. Und los ging´s. Raul und Herr Vogel beatboxten und rappten um die Wette. Der Bann war gebrochen. Dann ging es Schlag auf Schlag: Tanz, Gesang, Akrobatik, Geschicklichkeitsspiele und Fußballtricks. Für jeden war etwas dabei. Jeder, der sich auf die Bühne traute, bewies Mut und zeigte vor allem Können.

Jede Darbietung wurde mit viel Applaus bedacht. Die Zuschauer waren sehr fair und drückten auch mal ein Auge zu, wenn nicht alles 100prozentig klappte. Jadda zum Beispiel war so aufgeregt, dass sie mitten im Lied komplett den Text vergaß und abbrechen musste. Alle fühlten mit ihr und Herr Spanner meinte, dass sie eine zweite Chance verdient hätte. Der zweite Versuch klappte perfekt. Sie rockte fehlerfrei die Bühne und bekam den wahrscheinlich größten Applaus des Abends. Zurecht. Diesen Auftritt wird sie nie vergessen. Und wir auch nicht.

Darius aus der 5. Klasse entpuppte sich während der Show als technisches Multitalent. Er war für die richtige Musik, Lautstärke und den guten Ton verantwortlich. Das lag ihm wirklich. Alles war gut zu verstehen, es pfiff nicht einmal. Eine runde Sache.

90 Minuten Hochspannung für alle Beteiligten gingen aber schließlich auch ihrem Ende entgegen. Herr Spanner hatte extra schöne Urkunden ausgedruckt, die er gemeinsam mit Frau Schill an die stolzen Teilnehmer verteilte. Wir waren ganz überrascht, dass wir als Moderatorinnen auch welche bekamen.

Am nächsten Tag bauten wir alles wieder ab: Las Vegas verschwand und es wurde wieder geturnt, natürlich mit Tränen in den Augen, weil alles so schnell vorbei war. Für uns beide war es eine tolle Erfahrung. Wir trauen uns jetzt mehr zu. So eine Möglichkeit vor vielen fremden Leuten zu sprechen hat man ja nicht immer. Vielleicht bucht uns ja jemand in Zukunft für große Veranstaltungen. Wir wissen jetzt auf jeden Fall, wie es geht. Tschüß, bis zum nächsten Talentabend! Wir sind dann auch wieder dabei. Allerdings als Zuschauer, weil wir ja heuer die Schule mit der Mittleren Reife verlassen. Eure Vio und Kimii.

 

 

 

 

 

 

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